Skip to main content

Als Country Manager von InBody Deutschland kennt Chang-Hun Jo die Bedeutung von modernsten Körperanalysesystemen für den Fitnesssektor wie kaum ein anderer. Wir haben mit ihm über die aktuelle Lage und die Zukunftsaussichten der Branche gesprochen.

„Corona hat die Fitnessbranche hart getroffen. Wie haben Sie die Zeit der Pandemie als Country Manager eines der führenden Industrieunternehmen in diesem Sektor erlebt?“

Chang-Hun Jo: „Sicherlich hatte ich anfänglich große Unsicherheit gefühlt. Auch wir mussten ins Krisenmanagement übergehen und unsere Strategie und interne Arbeitsprozesse hinterfragen. Wir haben die Ereignisse mit großer Sorge beobachtet und die Zukunftsaussichten waren alles andere als rosig. Es wurde uns allerdings schnell klar, dass wir die Chancen suchen müssen, und auch genau dann fanden wir dann Zuversicht und die Perspektiven für uns und unsere Kunden.“

Studios als Gesundheitsdienstleister – Die Zukunft?

„Kann die Branche aus den Erfahrungen Lehren für die Zukunft ziehen?“

Chang-Hun Jo: „Definitiv! Und zwar, dass sich die Welt verändert und das mit einer Geschwindigkeit wie noch nie zuvor. Das ist auf der einen Seite beängstigend, aber auch animierend. Die größte Erkenntnis für die Branche ist m.E., dass der gesellschaftliche Stellenwert der Fitnessbranche nicht der ist, den sie eigentlich verdient. Das war sehr ernüchternd und ein Weckruf.“

„Immer mehr Studios möchten als vollwertige Gesundheitsdienstleister und damit als systemrelevant anerkannt werden. Welche Rolle können modernste Diagnose-Tools wie die InBody-Produkte dabei spielen?“

Chang-Hun Jo: „Systemrelevanz wird schwierig, aber als gesundheitsrelevant anerkannt zu werden, ist durchaus ein anzustrebendes Ziel. Das kann aber nur erreicht werden, wenn die Branche ihren Wirkungsgrad auch darstellen kann. Ich weiß nicht, wie vielen Menschen das Training in den Fitnessstudios zu mehr Gesundheit, Prävention und Lebensqualität geführt hat. Keiner weiß es, und genau das ist das Problem! Wir müssen unsere Effektivität messbar machen und damit auch in die Kommunikation. Wir bieten mit InBody eine Lösung an, um genau die Wirksamkeit sowohl auf individueller Ebene als auch im Kollektiv zu messen und zu visualisieren.“

InBody – Produkte der Zukunft

„Neue Technologien entwickeln sich in einem atemberaubenden Tempo. Wie tief werden InBody-Produkte der Zukunft in den menschlichen Körper blicken können?“

Chang-Hun Jo: „Schon jetzt bilden wir die Speerspitze der Körperanalyse durch unsere Technologie mit bis zu 3Mghz zu messen. Damit können wir tiefer in den Körper blicken und die Körperzusammensetzung detaillierter analysieren als je zuvor. Wichtiger ist aber letztendlich das User Interface und damit die einfache und leicht verständliche Anwendung in der Belastungssituation. Unser Augenmerk richtet sich darauf, um damit die größtmögliche Wirksamkeit für unsere Kunden zu erzielen.“

FIBO 2022

„In wenigen Tagen trifft sich die Branche zum ersten Mal seit drei Jahren wieder auf der FIBO. Welche Erwartungen haben Sie an die Messe?“

Chang-Hun Jo: „Ich blicke insgesamt sehr optimistisch auf unsere Branche und würde jederzeit auf sie setzen. Daher ist die FIBO für uns auch ein wichtiges Signal, um ein Zeichnen für unsere Mission zu setzen.“

„Sie haben einen vollgepackten Terminkalender. Wie viel Zeit bleibt Ihnen für Ihre eigene Fitness?“

Chang-Hun Jo: „Leider zu wenig. Meine Körperzusammensetzung hat auch sehr gelitten. Zum Glück ist mein Phasenwinkel noch immer sehr hoch und auch mein Viszeralfett ist im grünen Bereich. Aber an meiner Muskelmasse sollte ich noch unbedingt was machen!“

Zu Website von InBody geht´s HIER


Bild: InBody Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren: