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IRONMAN-Sieger Maximilian Longrée empfiehlt auch Ausdauersportlern Power-Übungen

Seit 2011 gibt der frühere Hochleistungssportler Maximilian Longrée sein umfangreiches theoretisches und praktisches Know-how weiter. Als Coach, als Berater für Unternehmen und als Buchautor. In seinem Buch „Schneller mit Krafttraining“ stellt er 33 hocheffektive Power-Übungen aus den Bereichen gerätegestütztes Muskeltraining, Plyometrics und Functional Training vor.

Auch Fitness-Freaks kommen auf ihre Kosten

Maximilian Longrée ist fest davon überzeugt, dass man auch als Läufer oder Triathlet eine stabile muskuläre Basis benötigt, auf der man aufbauen und seine individuellen sportlichen Ziele angehen kann.
Gerade älteren Laufeinsteigern über 45 legt er parallel zum Ausdauertraining oder sogar vorbereitend ein gezieltes Krafttraining ans Herz. Nur mit der entsprechenden Kraft lassen sich auch über längere Distanzen ein ökonomischer Laufschritt und die notwendige Körperstabilität aufrechterhalten.
Aber nicht nur Ausdauersportler profitieren von der Lektüre, auch Fitness-Freaks kommen auf ihre Kosten, denn Maximilian Longrée weiß, wovon er spricht. Auch 10 Jahre nach seiner aktiven Karriere ist der frühere Profi-Athlet, der derzeit an seinem zweiten Buch arbeitet, topfit.

Profi-Debut beim IRONMAN Austria

Maximilian Longrée hat alles, was man zum perfekten Athleten braucht. Die Gene, den Trainingseifer und den Siegeswillen. Bereits mit Anfang 20 lieferte er bei IRONMAN-Wettkämpfen außergewöhnliche Leistungen ab, obwohl das Durchschnittsalter der Top-Stars hier weitaus höher liegt. 2006 wurde er in Hawaii IRONMAN Amateurweltmeister und schob sich mit dieser Leistung sogar unter die Top 20 der weltbesten Profis. Bei seinem Profi-Debut beim IRONMAN Austria stürmte er mit einem abschließenden Marathon in 2:34 h gleich aufs Podest. Der sportliche Höhepunkt folgte 2008 mit einem Sieg beim IRONMAN Louisville.

Doch in der Erinnerung des Esseners stehen die USA nicht nur für die erfolgreichsten Momente seiner Karriere, sondern auch für die schlimmsten. Nur ein Jahr nach dem Sieg in Louisville läutete eine schwere Verletzung bei einem Radunfall in Arizona das Ende der so hoffnungsvoll begonnen Karriere ein. Zwischenzeitlich hing sogar das Damoklesschwert einer Beinamputation über ihm. Doch er kämpfte sich zurück. Ein halbes Jahr später konnte er das Training wieder aufnehmen und kurz darauf beim IRONMAN Austria sein Comeback feiern. Einige Wochen später stellte er beim IRONMAN Wisconsin einen Marathonstreckenrekord auf, der bis heute gültig ist. Trotzdem näherte sich der frühe Rückzug aus dem Wettkampf-Geschehen unaufhaltsam. Doch vorher zeigte Maximilian Longrée der Triathlon-Welt noch einmal, welche Rolle die mentale Einstellung im Grenzbereich der sportlichen Leistungsfähigkeit spielt. Innerhalb von drei Wochen finishte er IRONMAN-Wettkämpfe in Florida, Arizona und Cozumel. Alle mit einer Top-10-Platzierung und mit Marathonzeiten unter 2:50 h.

Mehr Infos gibt es hier: https://longree.de

Bild Zieleinlauf: Trimaven.com

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