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Wenn Volker Lichte über seine aktuellen Projekte spricht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Mann für seine Arbeit brennt. Allerdings hat der Key-Account-Manager von Matrix Deutschland auch einen Wirkungsbereich, um den ihn viele Menschen beneiden werden. Er ist die Schnittstelle zwischen dem in Frechen ansässigen Unternehmen und der Welt des Hochleistungssports. Immer mehr Sportverbände und Teams verlassen sich auf die hochwertigen Trainingsgeräte aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Auf Du und Du mit den Ikonen des Sports

Seit Jahren sorgt Volker Lichte dafür, dass die Kicker der Nationalmannschaft bei ihrer Ankunft im Trainingslager in Herzogenaurach oder vor Turnieren optimale Bedingungen für ihr Athletiktraining vorfinden. Das erfordert nicht nur jede Menge Erfahrung, sondern auch ein hohes Maß an Organisationstalent. Oft muss das „mobile Gym“ innerhalb kürzester Zeit verlegt werden, denn der neue Bundestrainer Hansi Flick erwartet, dass die Geräte schon stehen, bevor die Spieler eintreffen. Da muss jeder Handgriff sitzen. Es ist fast ein wenig wie vor einem großen Konzert. Doch Volker Lichte behält auch im größten Trubel stets den Überblick. Vieles ist mittlerweile Routine und auch die Wege zwischen den Verantwortlichen des DFB, den Athletiktrainern und Matrix sind längst gut eingespielt.

Nervenkitzel kommt da lediglich schon mal auf, wenn mehrere große Sport-Events in kurzen Zeitabständen mit Matrix-Geräten ausgerüstet werden müssen. 2021 war so ein Jahr, mit Eishockey-WM, Hockey-EM, Fußball-EM und den Olympischen Spielen in Tokio. Denn neben der Fußball-Nationalmannschaft unterstützt Matrix auch zahlreiche andere Sportarten im Bereich Hochleistungssport, z. B. Tennis, Eishockey, Basketball und Leichtathletik. Dann muss auch Volker Lichte hoch konzentriert agieren und entscheiden, ob die Ausstattung von einem Event zum nächsten transportiert werden kann oder von anderen Standorten des Unternehmens angeliefert werden muss.

Eine besondere Herausforderung war die Ausrüstung des „Team Deutschland“ für die Olympischen Spiele in Tokio. Eingerichtet wurde das Gym im sogenannten „Deutschen Haus“ im Olympischen Dorf. Die Herausforderung bestand darin, aufgrund des begrenzten Raumangebots mit nur wenig Spielraum zwischen den Geräten die Planung vorzunehmen. Natürlich hat am Ende alles wunderbar gepasst. Das Matrix-Team um Volker Lichte besteht aus Profis, die ihr Handwerk verstehen. Aufregend bleibt es trotzdem. So wie auch jetzt wieder, wenn die Olympischen Winterspiele in Peking anstehen.
Doch auch in solchen Momenten überwiegt für den Kölner die Freude an der Arbeit. Aus der engen Zusammenarbeit mit den Spitzenathletinnen und -athleten haben sich längst zahlreiche Freundschaften entwickelt, die über den Sport hinausgehen.

Volker Lichte berichtet über neue Projekte

Man könnte meinen, dass mit der Ausrüstung der Fußball-Nationalmannschaft oder der deutschen Olympia-Mannschaft alles erreicht ist, was man im Hochleistungssport bewegen kann. Nicht so für Volker Lichte. Er hat längst den Boden für die nächsten Projekte bereitet. Dazu gehört auch American Football. Erst kürzlich war der ehemalige NFL-Star Björn Werner im Matrix-Headquarter zu Gast und unterzog die Geräte einem Leistungscheck. Besonders angetan war er von den Möglichkeiten zur Verletzungs-Prophylaxe durch entsprechende Geräte zur Regeneration.

Längst ist Volker Lichte es gewöhnt, wenn innovative Trainingsmaschinen Erstaunen hervorrufen. Allerdings hält das Leben auch für den studierten Sportwissenschaftler trotz seiner jahrzehntelangen Erfahrung noch Überraschungen bereit. So hätte er sich den Bereich E-Sport nur schwer als potenziellen Markt vorstellen können. Doch die Realität hat ihn längst eines Besseren belehrt. Besser gesagt, Yann-Benjamin Kugel, der ehemalige Athletiktrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat ihn überzeugt. Nämlich von der Bedeutung des Krafttrainings für den E-Sport. Benjamin Kugel, der seit 2018 u.a. „head of performance“ bei SK Gaming ist, hat ihm vor Augen geführt, wie immens wichtig ein gezieltes Widerstandstraining gerade für die E-Sportler ist, die oft stundenlang in einseitigen Bewegungsmustern vor dem Computer verharren. Die Überzeugungsarbeit des erfahrenen Trainers hat sich gelohnt. Mittlerweile ist für die E-Sportler in Köln ein Matrix-Gym entstanden.
Und auch bei diesem Projekt wird es nicht bleiben. Denn Volker Lichte hat ein langfristiges Ziel. Er möchte das Image des Widerstandstrainings weit über die Grenzen der Fitnessbranche hinaus zum Positiven verändern. Es wird ihm gelingen.

Bild: FNG, Volker Lichte (links), Volker Ebener (rechts)