Loyale Mitarbeiter aufbauen

Fast drei Millionen Arbeitslose wies die Statistik im März 2024 in Deutschland aus. Gleichzeit suchen immer mehr Unternehmen händeringend nach Fachkräften. Mittlerweile geht es auf dem Arbeitsmarkt vielerorts zu, wie auf einem Basar. Immer häufiger fließt sogar eine Art Handgeld wie im Fußball, damit potenzielle Bewerber eine Stelle überhaupt antreten. Vor wenigen Jahren noch undenkbar. In Handwerksbetrieben ist der Mangel an qualifizierten Kräften zwar besonders deutlich zu spüren, doch es trifft immer mehr Branchen. Auch viele Studioinhaber können mittlerweile ein Lied davon singen.

Gezielt engagierte Mitglieder ansprechen

Bei ihnen ist der Mangel an Bewerbern nur das I-Tüpfelchens auf einer Entwicklung, die ihren Ursprung noch in der Pandemie hat. Die scheint zwar längst überwunden, doch die Nachwehen sind immer noch spürbar. Gerade auch in zahlreichen Sportstudios. Dort haben während der Lockdowns bestens ausgebildete Mitarbeiter gleich reihenweise gekündigt, um auf sicheres Terrain zu wechseln. Nur wenige sind an ihren alten Arbeitsplatz zurückgekehrt und werden jetzt schmerzlich vermisst.
Der beste Weg, dieses Dilemma zu beenden, besteht darin, konsequent auf die Aus- und Weiterbildung von Fitness affinen Menschen aus dem eigenen Umfeld zu setzen. Statt darauf zu warten, dass vielleicht jemand mit den entsprechenden Lizenzen und möglichst umfangreicher Erfahrung an die Türe klopfen könnte, sollte man engagierte Mitglieder ansprechen, die sich für einen Quereinstieg in die Fitnessbranche interessieren könnten. Davon gibt es in vielen Studios wahrscheinlich eine ganze Reihe. Abgehalten werden sie meist nur von den anfänglichen Kosten, die mit einer Ausbildung zum Fitness- oder Groupfitnesstrainer verbunden sind.
Als Inhaber sollte man an dieser Stelle aktiv werden. Für Unternehmer sind die Ausbildungsgebühren keine Kosten, sondern Investitionen in die Zukunft. Doch damit diese sich rechnen, empfiehlt es sich, im Vorhinein vertraglich zu vereinbaren, wie lange jemand dem Studio die Treue halten sollte, dem man die Ausbildung finanziert hat. In der Vergangenheit haben sich hier zwei Jahre als für beide Seiten zufriedenstellend bewährt. Ein Großteil der fertigen Trainerinnen und Trainer wird ohnehin länger bleiben.

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