Neue US-Ernährungsempfehlungen

Mit einem gemeinsamen Gastbeitrag auf Fox News haben die US-Landwirtschaftsministerin Brooke L. Rollins und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. kürzlich die neuen Ernährungsempfehlungen der US-Regierung für die Jahre 2025 bis 2030 vorgestellt. Unter dem Motto „Real Food for All Americans“ soll der Fokus künftig wieder stärker auf natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln liegen.

Mehr Proteine, Milchprodukte, Gemüse, Obst und gesunde Fette

„Endlich richten wir unser Ernährungssystem wieder auf die Unterstützung amerikanischer Landwirte, Viehzüchter und Unternehmen aus, die echte Lebensmittel herstellen“, schreiben Rollins und Kennedy. „Die Trump-Regierung freut sich, die neuen Ernährungsempfehlungen bekanntzugeben – sie bedeuten den größten Neustart der amerikanischen Ernährungspolitik in der Geschichte unseres Landes.“
Im Zentrum der neuen Richtlinien steht eine klare Botschaft: echte Lebensmittel statt hochverarbeiteter Produkte. Mehr Proteine, Milchprodukte, Gemüse, Obst, gesunde Fette und Vollkorn sollen den Speiseplan bestimmen. Gleichzeitig wird ein deutlicher Rückgang von stark verarbeiteten Nahrungsmitteln angestrebt, die laut Rollins und Kennedy häufig große Mengen an raffinierten Kohlenhydraten, Zucker, Salz, ungesunden Fetten und Zusatzstoffen enthalten.
Die beiden Minister zeichnen ein drastisches Bild der aktuellen Gesundheitslage in den USA. Fast 90 Prozent der Gesundheitsausgaben entfielen auf die Behandlung chronischer Krankheiten – viele davon seien nicht genetisch bedingt, sondern die Folge jahrzehntelanger Fehlernährung. Über 70 Prozent der Erwachsenen gelten als übergewichtig oder adipös, fast ein Drittel der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren leidet bereits an Prädiabetes.
Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung seien gravierend. Sogar die nationale Sicherheit sei gefährdet, da viele junge Menschen aufgrund ernährungsbedingter Vorerkrankungen den physischen Anforderungen des Militärdienstes nicht mehr gewachsen seien.
Rollins und Kennedy kritisieren, dass die bisherige Politik den Konsum minderwertiger, industriell gefertigter Lebensmittel durch falsche Anreize gefördert habe – begleitet von einer Abhängigkeit von medikamentöser Behandlung statt Prävention. Mit den neuen Ernährungsempfehlungen soll nun ein Kurswechsel eingeleitet werden.
„Diese Leitlinien erkennen an, dass die nationale Gesundheitskrise uns alle betrifft und nur durch einen ganzheitlichen, landesweiten Ansatz bewältigt werden kann“, so die beiden Minister. Sie rufen Vertreter aus Gesundheitswesen, Versicherungen, Bildung, Industrie und Politik dazu auf, sich dem Wandel anzuschließen.
Zum Jahresbeginn appellieren sie an die Bevölkerung, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen: „Lassen Sie uns Amerika wieder gesund machen – mit echten Verbesserungen durch echte Lebensmittel.“

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