Enge oder weite Dips?

Dips sind eine beliebte und effektive Übung zur Stärkung des Oberkörpers, insbesondere der Trizeps, der Schultern und des Brustbereichs. Es gibt zwei Hauptvarianten dieser Übung: Dips mit abgewinkelten Oberarmen und Dips mit am Körper anliegenden Oberarmen. Jede Variante spricht die Muskeln auf unterschiedliche Weise an und kann je nach Trainingsziel und persönlicher Präferenz ausgewählt werden.

Belastung auf den Trizeps steigt bei nah am Körper geführten Oberarmen

Beginnen wir mit Dips mit abgewinkelten Oberarmen. Bei dieser Variante neigt sich der Körper während der Übung stärker nach vorne, wodurch der Brustbereich intensiver beansprucht wird. Die abgewinkelten Arme ermöglichen eine tiefere Senkung des Körpers, was eine größere Dehnung und damit eine intensivere Aktivierung der Brustmuskulatur bedeutet. Zusätzlich werden die Schultern und der Trizeps beansprucht, jedoch liegt der Fokus stärker auf der Brustmuskulatur.
Im Gegensatz dazu, bei Dips mit am Körper anliegenden Oberarmen, bleibt der Körper aufrechter. Diese Ausrichtung legt mehr Belastung auf den Trizeps. Da die Arme eng am Körper geführt werden, wird die Trizepsmuskulatur stärker isoliert und intensiver trainiert. Diese Variante ist besonders effektiv für diejenigen, die ihre Trizeps stärken und definieren möchten. Die Schultern und die Brustmuskeln werden auch hier beansprucht, jedoch in geringerem Maße als bei der vorherigen Variante.
Die Wahl zwischen diesen beiden Dip-Varianten hängt also von den spezifischen Trainingszielen ab. Wer den Fokus auf die Brustmuskulatur legen möchte, für den sind Dips mit abgewinkelten Oberarmen ideal. Wer hingegen den Trizeps stärker betonen möchte, sollte sich auf Dips mit am Körper anliegenden Oberarmen konzentrieren. Unabhängig von der gewählten Variante ist es wichtig, die Übung mit korrekter Technik durchzuführen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und den größtmöglichen Nutzen aus dem Training zu ziehen.

Fibo

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