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Dry January (Trockener Januar) wird auch bei uns immer beliebter. In den letzten 10 Jahren lässt sich von Großbritannien ausgehend eine Kampagne beobachten, die mittlerweile große Teile Europas erreicht hat. Ganz so neu ist die Idee, nach der Feiertags-Völlerei einmal einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten, allerdings nicht. Auch in Deutschland gab es schon vor Jahrzehnten im Januar die sogenannten „weißen Wochen“. Sie verfolgten das gleiche Ziel, wie der Dry January, nämlich einen zeitlich begrenzten Alkoholverzicht.

Von großen Organisationen unterstützt

Allerdings hat diese Selbstbeschränkung erst unter dem neuen Begriff bzw. Hashtag so richtig an Fahrt aufgenommen. Vorher handelte es sich dabei eher um eine individuelle Maßnahme. Doch daraus ist längst eine regelrechte Bewegung geworden, die auch von großen Organisationen unterstützt und beworben wird. Allein in England soll die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die zurückliegenden Jahre auf mehrere Millionen gestiegen sein. Sogar eine App gibt’s im Vereinigten Königreich mittlerweile, die man sich kostenlos downloaden kann. Sie soll dazu beitragen, das Durchhalten zu erleichtern. Hinweise auf die gesundheitlichen Vorteile führen den Benutzern den Wert dieser Wochen vor Augen. Seinen Wissensstand zu dem Thema kann man zudem bei einem Quiz allein oder in geselliger Runde testen.

Körperliche Leistungsfähigkeit durch den Dry January verbessern

Nun lässt sich natürlich trefflich darüber diskutieren, was eine vierwöchige Alkoholpause bringt, wenn man es davor und danach umso mehr krachen lässt. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache, denn auch über den restlichen Teil des Jahres ist jedes nicht getrunkene Glas Alkohol zu begrüßen. Vor allem, wenn man seine körperliche Leistungsfähigkeit verbessern und zusätzliches Muskelgewebe aufbauen möchte. Grund ist, dass selbst moderate Alkoholmengen den Testosteronspiegel deutlich absenken. Das ist nicht erstrebenswert, denn genau dieses Hormon benötigt der Organismus beim Muskelaufbau.
Doch auch Menschen, die trotz aller Nachteile nicht komplett auf ihr Glas Wein oder Bier verzichten möchten, profitieren vom Dry January. Für die Leber sind diese vier Wochen wie ein Kurlaub mit Verwöhnprogramm. Kaum ein Organ regeneriert sich so schnell und so umfassend wie die Leber. Man muss ihr nur die Gelegenheit dazu geben. Außerdem profitieren das Immun- und das Herz-Kreislauf-System vom Alkoholverzicht. Besonders Herzrhythmusstörungen können durch zu viel und zu häufigen Alkoholkonsum provoziert werden. Auch der Verdauungstrakt leidet bei regelmäßigem Alkoholgenuss. Über die vier Wochen Pause beim Dry January freuen sich daher auch Speiseröhre, Magen, Darm und nicht zuletzt die Bauchspeicheldrüse.

Mehr als genug Gründe, um dem Dry January ein Daumen hoch zu geben! Und wenn es zwischendurch mal nicht rundläuft, holt euch neue Motivation im Studio!