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Boris Stein kämpft sich bei der IRONMAN WM in St. George zur Zielgraden

Nach zweieinhalb Jahren ohne Weltmeisterschaft war eine Top-Ten-Platzierung bei der ersten von zwei Weltmeisterschaften in diesem Jahr, das erklärte Ziel des deutschen Profi-Triathleten Boris Stein. Bereits zum Jahreswechsel hatte er uns in einem Interview für Fitness New Germany verraten, dass er dem Wettkampf in St. George entgegenfiebern würde. Verständlicherweise, denn wer das ganze Jahr im Training alles gibt, benötigt auch große Momente, in denen die Leistung auf Punkt abgerufen werden kann.

Massive Probleme beim Schwimmen

Klar, dass das FNG-Team am 7. Mai die Daumen für Boris gedrückt hat. Leider lief es nicht ganz so optimal, wie er es sich erhofft hatte. Bereits beim Schwimmen traten massive Probleme auf, die dazu führten, dass er als Letzter an die erste Wendemarke kam. Glücklicherweise fand er doch noch seinen Rhythmus und konnte sich wieder an die letzte Gruppe herankämpfen.
Allerdings zwang Boris Stein das Schwimmergebnis dazu, auf der sich anschließenden Radstrecke über 180 km alles zu geben, um die Lücke nach vorn zu schließen und wieder an die vorderen Platzierungen heranfahren zu können. Das hat jede Menge Kraft gekostet.

Tolle kämpferische Leistung

Kraft, die er am Ende gut hätte gebrauchen können, denn nach dem Radfahren wartet ja noch ein Marathon, der allein schon Respekt einflößend ist. Doch Boris Stein kämpfte sich auch über die mehr als 42 km und über die Ziellinie. Am Ende war es statt der Top-Ten-Platzierung ein 17. Platz. Eine tolle kämpferische Leistung.
Noch ist die Saison schließlich nicht beendet. Und Anfang Oktober steht der nächste Kracher an. In St. George wurde die Corona zum Opfer gefallene WM 2021 nachgeholt. In wenigen Monaten steht dann wieder Hawaii im Fokus der Triathlon-Fans.

Weltmeister wurde übrigens der neue Superstar der Szene, Kristian Blummenfelt. Der Norweger stürmt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Seit seinem Olympiasieg 2021 gewann er bereits zwei Ironman-Wettkämpfe und sicherte sich jetzt auch den Weltmeistertitel. Titelverteidiger Jan Frodeno war aufgrund einer Verletzung leider nicht am Start.


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Bild: FNG

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