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Vorsicht vor dem Besuch der Fitness-Connected Messe in München, aktuelle Corona-Regeln lesen. Die bayrische Krankenhaus-Ampel ist auf rot seit dem 08.11.2021.

Aktuell mehr als 600 Intensivbetten mit  Covidpatienten belegt.

Krankenhaus-Ampel ist das entscheidende Kriterium

Anfang November hatte Bayern aufgrund der hohen Inzidenzen im Freistaat und als verschärftes Kriterium die sogenannte Krankenhaus-Ampel eingeführt. Die stand bereits am Sonntag, dem 07.11.2021 auf Gelb. Das bedeutete, in Gasthäusern und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen galt die 3G plus-Regel, also entweder geimpft, genesen oder PCR-getestet. Ausnahmen gibt es für Schulen und Hochschulen und außerschulische Bildungsangebote u.a. in Bibliotheken.

In Discos und Clubs war bereits zu diesem Zeitpunkt schon kein Zutritt für Ungeimpfte mehr mit Test möglich. Doch in den Tagen darauf entwickelte sich die Lage dramatisch schnell. Am 8. November wurde die Obergrenze von 600 Covid-Intensivpatienten überschritten. Die Ampel sprang auf Rot.  Ab sofort gelten daher für Veranstaltungen in Innenräumen weitgehend 2G-Regeln. Neben der 3G plus-Regel in der Gastronomie gibt es einige  weitere Ausnahmen.  Nach Angaben des offiziellen Stadtportals der Stadt München bedeutet eine rote Krankenhaus-Ampel dies:

  • Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die bislang nach 3G-Regeln zugänglich waren, sind nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Ausgenommen werden hier die Gastronomie, Beherbungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus. In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).
  • 3G am Arbeitsplatz: Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche) gilt in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten im Falle der roten Stufe außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen). Das gilt allerdings nicht für den Handel und den ÖPNV.

2G-Regel bei Veranstaltungen

Für Veranstaltungen gilt ab sofort generell die 2G-Regel.  Davon wäre auch die FitnessConnected betroffen, die am 18. November in der Messe München beginnt. Bislang gibt es dazu allerdings noch keine offizielle Stellungnahme der Messeleitung.  Auf der Webpräsenz der Messe  findet man noch das Konzept vom 6. Oktober. Zu diesem Zeitpunkt waren noch Veranstaltungen nach der 3G-Regelung möglich.  Wir sind daher gespannt, was bei Stufe „Rot“ der Krankenhaus-Ampel auf uns zukommt, vor allem darauf, ob im Veranstaltungsbereich Ausnahmen denkbar sind.  Wir werden Sie, wenn wir mehr wissen, sofort informieren! Das ist natürlich für Aussteller, Karteninhaber und Menschen, die bereits Hotels und Transportmittel gebucht haben, recht unerfreulich, wenn man so kurzfristig erfährt, welche Regelung, bei einer Messe, bei der Ampelstufe „Rot“ droht. Immerhin gibt es die Krankenhaus-Ampel erst seit dem 3. November. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele Menschen ihre Planung bereits abgeschlossen.


Eine wichtige Ausnahme der Krankenhaus-Ampel gibt es allerdings schon  jetzt. Für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, besteht die Möglichkeit, ersatzweise ein schriftliches, ärztliches Original-Zeugnis in Kombination mit einem negativen Test vorzulegen. In dem Dokument müssen der vollständige Name sowie das Geburtsdatum enthalten sein.

Herber Schlag für Studiobetreiber

Auch für Studios gilt in Bayern ab sofort die 2G-Regel. Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, bleibt der Gang ins Sportstudio ab sofort verwehrt. Bislang konnte diese Gruppe noch mit einem negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden war, zum Training kommen. Bei Preisen um die 80€ machte bereits diese Regel  das Training zum Luxus, den sich die meisten Menschen bestenfalls noch gelegentlich erlauben können. Jetzt bleiben für diese Menschen die Studios bis auf Weiteres zu. Es gibt zwar keine genauen Zahlen aus den Studios über Geimpfte und Ungeimpfte, aber wenn man den Bundesdurchschnitt zugrunde legt, kann man davon ausgehen, dass rund 30 % der Mitglieder von dieser verschärften Maßnahme betroffen wären. Ein erneuter herber Schlag für die Studioinhaber.

Eine Rückkehr zu “Gelb“ ist erst möglich, wenn die Zahl der durch Coronapatienten belegten Intensivbetten an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter 600 sinkt. Danach sieht es derzeit leider erst einmal nicht aus.

Quelle

1. muenchen.de